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Bayern: 252 Millionen Eier erzeugt

Eier auf dem Wochenmarkt

Eier auf dem Wochenmarkt


München - In Bayern wurden im ersten Quartal 2013 von den 124 Legehennenbetrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen 252,4 Millionen Eier erzeugt.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, waren dies 13,0 Millionen Eier bzw. 4,9 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres.

Der durchschnittliche monatliche Hennenbestand lag wie von Januar bis März des Vorjahres bei 3,52 Millionen Legehennen. Im Durchschnitt wurden im ersten Vierteljahr dieses Jahres in Bayern von jeder Henne 24 Eier pro Monat gelegt und damit ein Ei weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Auslastung der Stallkapazität lag im Mittel mit 87 Prozent etwas niedriger als vor Jahresfrist. Gut sieben von zehn Eiern wurden in den 21 Großbetrieben mit mindestens 30.000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Jeder dieser Betriebe besaß im Schnitt gut 119.000 Hennen. Knapp 55 Prozent der Eier (137,9 Millionen) stammten von Betrieben in Niederbayern, ein weiteres Fünftel aus der Oberpfalz (50,5 Millionen).

In den übrigen Regierungsbezirken wurden zwischen 10 Prozent (Oberbayern) und 2,6 Prozent (Mittelfranken) der Eier erzeugt. Die leistungsstärksten Legehennen befanden sich in Oberfranken. Dort legte jede Henne in den ersten drei Monaten durchschnittlich 84 Eier. Dagegen brachten es die Hennen in Mittelfranken nur auf 61 Eier. (LfStaD)

 

Wissenswertes rund um das Ei

Quelle: BMELV

Quelle: BMELV

Berlin - Eier gehören traditionell zum Osterfest - sie werden gekocht und eingefärbt verschenkt und symbolisieren neues Leben.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat vor dem Osterfest interessante Fakten rund ums Ei zusammengestellt:

Erzeugung

824.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2012 in Deutschland produziert. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der Erzeugung kontinuierlich gesunken, 2000 waren es noch 893.000 Tonnen. Gegenüber dem Jahr 2010 mit 656.000 Tonnen zeigt die aktuelle Zahl wieder eine steigende Tendenz.

Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2012 eine verwertbare Erzeugung von 13,3 Milliarden Eiern (+6,3 % gegenüber Vorjahr) aus. 367.000 Tonnen Eier importierte Deutschland in 2012. Seit 2000 (293.000 t) ist das eine Steigerung von rund 25 Prozent. Auch der Export hat steigende Tendenz: waren es im Jahr 2000 noch 72.000 Tonnen, so wurden in 2012 etwa 125.000 Tonnen Eier exportiert, eine Steigerung von rund 73 Prozent.

Haltung

Zum Stichtag 1. Dezember 2012 wurden 36,6 Millionen Legehennen in Deutschland gehalten (erfasst werden Betriebe mit mindestens 3000 Haltungsplätzen) - das waren 7,5 Prozent mehr als im Dezember 2011. Besonders hoch war der Anstieg von 2011 auf 2012 mit 17 Prozent in der ökologischen Erzeugung. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Ausgangsniveau bis dato vergleichsweise niedrig war.

Auch die Haltung der Legehennen in Bodenhaltung (+ 8,9 Prozent) und in Freilandhaltung (+8,7 Prozent) nahm stark zu. Legehennen in Käfighaltung gingen hingegen um 4,2 Prozent zurück. Die Stallkapazität liegt derzeit bei rund 42 Millionen Haltungsplätzen. 26,8 Millionen Plätze (64 Prozent) entfallen auf die Bodenhaltung, 6,1 Millionen (14,6 Prozent) auf die Freilandhaltung, 5,5 Millionen (13,2 Prozent) auf die Haltung in ausgestalteten Käfigen und Kleingruppen. Auf die ökologische Erzeugung entfallen rund 3,4 Millionen Plätze (8,2 Prozent).
Verbrauch

Jährlich verzehrt jeder Deutsche 217 Eier (13,3 kg pro Jahr), insgesamt werden 1.087.000 Tonnen oder 17,7 Milliarden Stück verbraucht (Zahlen von 2012). Mit rund 64 Prozent der Haushaltskäufe in Deutschland kaufen die Verbraucher ihre Eier am häufigsten aus Bodenhaltung, danach folgen die Freilandhaltung mit rund 25 Prozent, die ökologische Erzeugung mit rund 9 Prozent und die Kleingruppenhaltung mit rund 3 Prozent. Der Einkauf von Eiern aus ökologischer Erzeugung ist 2012 im Vergleich zu 2010 um etwa 32 Prozent gestiegen, der Einkauf von Eiern aus der Kleingruppenhaltung um gut 55 Prozent gesunken.

Speziell zu Ostern:

Im Ostermonat werden zwei bis drei Eier mehr gekauft (bezogen auf die Haushaltskäufe, die bekanntlich rd. 50 Prozent des Konsums ausmachen). Bunte Eier werden inzwischen das ganze Jahr über angeboten. Im Ostermonat nimmt auch hier der Konsum zu. So werden ein bis zwei Eier mehr konsumiert (diese sind in den o.g. zwei bis drei Eiern enthalten, so dass rund 50 Prozent des Mehrkonsums auf bunte Eier entfallen). Es wird davon ausgegangen, dass sich über Ostern die Marktanteile der 0, 1, 2 und 3er Eier nicht verändern.

Herkunftskennzeichnung

Verbraucher wollen zu Recht wissen, wo die Lebensmittel herkommen, die sie konsumieren, und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Aus diesem Grund setzt sich die Bundesregierung für eine europaweit verpflichtende Herkunftskennzeichnung auch für verarbeitete Lebensmittel ein. Die sogenannte Lebensmittelinformations-Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 enthält einen umfassenden Prüfauftrag an die Europäische Kommission betreffend der Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln insbesondere auch für tierische Produkte und Bestandteile wie Fleisch, Eier und Milch.

Erste Ideen für eine Herkunftskennzeichnung wurden Ende Februar 2013 im Kreise der Agrarministerinnen und -minister in Brüssel diskutiert. In einem ersten Schritt sollen verarbeitete Fleischprodukte besser gekennzeichnet werden. Als Konsequenz aus dem Skandal um falsch etikettiertes Pferdefleisch sollen die Arbeiten hierzu beschleunigt werden: Die Kommission hat angekündigt, bis Herbst 2013 einen Bericht zur Umsetzung vorzulegen, so dass noch in diesem Jahr entscheidende Weichen gestellt werden können.

Deutschland begrüßt, dass die EU-Kommission auch die Fragen der Praktikabilität einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung weiter vorantreibt. Konkret geht es hierbei zum Beispiel um eine denkbare Herkunftskennzeichnung von Erzeugnissen aus einer Zutat sowie von Zutaten, die über 50 Prozent eines Lebensmittels ausmachen. Dies betrifft auch verarbeitete Produkte, die aus Ei hergestellt worden sind bzw. Ei enthalten. Das Ergebnis des Kommissionsberichts könnte auch relevant sein für die Kennzeichnung von verarbeiteten Eiern in sogenannter loser Ware, zum Beispiel in zubereiteten Speisen in Restaurants.

Vor dem Hintergrund, dass in Brüssel derzeit eine europaweit verbindliche Regelung erarbeitet wird, strebt die Bundesregierung vorerst keine nationale Sonderregelung im nationalen Alleingang an. Ein Alleingang mit einer verpflichtenden Kennzeichnung nur für deutsche Produkte bzw. Unternehmen wäre EU-rechtlich ohnehin unmöglich.

Kennzeichnung

Die Kennzeichnung von Eiern in der Schale ist EU-weit einheitlich in den Vermarktungsnormen für Eier geregelt. Diese Vermarktungsnormen gelten für unverarbeitete Eier, jedoch nicht für gekochte und gefärbte Eier.

Da es sich bei gekochten und gefärbten Eiern um verarbeitete Lebensmittel in Fertigpackungen handelt, müssen auf der Verpackung nach den geltenden kennzeichnungsrechtlichen Vorschriften folgende Angaben gemacht werden:

• Verkehrsbezeichnung
• Stückzahl der in der Verpackung enthaltenen Eier
• Name und Anschrift des Herstellers, Verpackers oder Verkäufers
• Mindesthaltbarkeits- bzw.- Verbrauchsdatum
• ggf. das Verzeichnis der Zutaten
• der Hinweis: „mit Farbstoff“ Gewichtsangabe
• Grundpreis

Bei gefärbten Eiern müssen die Farbstoffe mit dem Hinweis „mit Farbstoff“ gekennzeichnet werden. Wichtig: Zum Färben oder Bemalen der Schale sind nur die in der Zusatzstoff- Zulassungsverordnung genannten Farben zugelassen.

Wenn verarbeitete Eier in Fertigpackungen dem Endverbraucher angeboten werden, müssen sie gemäß dem allgemeinen Lebensmittelkennzeichnungsrecht gekennzeichnet sein.

Für lose Ware gelten diese Kennzeichnungsvorgaben nach allgemeinem Lebensmittelkennzeichnungsrecht bisher nicht. Ab dem 13. Dezember 2014 ist nach der VO (EU) Nr. 1169/2011 (sog. Lebensmittel-Informationsverordnung) jedoch die Allergenkennzeichnung für lose Ware obligatorisch. Für gefärbte Eier gibt es keine Verpflichtung zur Angabe der Haltungsform. Bei diesen Eiern ist von einer vergleichbaren Verteilung der Haltungsformen auszugehen. Hiernach stammt der überwiegende Teil aus der Bodenhaltung. (bmelv)

 

Konsumenten kaufen Eier hauptsächlich im Discount

01.04.2013
Berlin - Die Deutschen kaufen Eier für den privaten Verbrauch vorwiegend beim Discounter.

Zu dieser Feststellung kommt die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), teilt der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Danach liegt der Anteil der bei Aldi, Lidl und Co. gekauften Eier bei fast 46 Prozent.

In den übrigen Verbrauchermärkten werden 28 Prozent der Eier vermarktet. Hingegen liegt der Anteil der Eier, die direkt beim Bauern oder auf einem Wochenmarkt gekauft werden, lediglich bei etwa 18 Prozent. Nach Einschätzung der AMI haben die Verbraucher im letzten Jahr mehr Eier in den Supermärkten gekauft, weniger dagegen direkt beim Bauern oder auf einem Wochenmarkt. Etwa 8 Prozent werden über sonstige Einkaufsstätten abgesetzt.

Am häufigsten greifen die Verbraucher zu Eiern aus der Bodenhaltung. Deren Anteil liegt bei etwa 64 Prozent. Etwa ein Viertel stammt aus der Freilandhaltung. Jedes zehnte Ei, das an Verbraucher verkauft wird, ist ein Bio-Ei, so die AMI.

Gleichwohl stammen fast 20 Prozent der in Deutschland erzeugten Eier aus der Kleingruppenhaltung, die mit der Kennziffer „3“ versehen sind. Nach Einschätzung des DBV gibt es nur sehr wenige Märkte, die den Kunden diese Eier anbieten. Abnehmer ist in erster Linie die verarbeitende Lebensmittelwirtschaft.

Der gesamte Erzeugercode, zum Beispiel 3-DE-1234567, muss auf jedes verkaufte Ei gestempelt werden, heißt es beim DBV. Die erste Ziffer gibt die Information zur Haltungsform an, danach folgen der Ländercode und die Nummer des landwirtschaftlichen Betriebes. (dbv)

Eiermarkt aktuell

01.04.2013
Schwäbisch Gmünd - Der Eiermarkt belebt sich zunehmend. Hinsichtlich Ostern steigt die Nachfrage nach Eiern saisontypisch an.

Die Erzeuger haben ihre Produktion hierauf gut abgestimmt, so dass ein umfangreiches Angebot zur Verfügung steht. Die Preise sind stabil, zum Teil sogar etwas schwächer. Von besonderem Interesse sind weiße M-Eier aus deutscher Bodenhaltung für Färbereien und für Aktionen des Einzelhandels, so dass diese zum Teil knapp sind.

Zuletzt wurden Eier der Größe L an der Südwestdeutschen Warenbörse mit 13 €/100 Stück (Bodenhaltung), bzw. 16 €/100 Stück (Freilandhaltung) notiert. Ein Preisanstieg zu Ostern wie im Vorjahr bleibt damit dieses Jahr aus. 2012 wurden zu Ostern die Eier knapp weil viele Erzeuger ihre Haltungssysteme umstellen mussten und vorübergehend die Ställe nicht belegen konnten. Die Preisdifferenz zwischen Bodenhaltungs- und Freilandeiern nimmt zu, Bodenhaltungseier sind wieder ähnlich günstig wie vor zwei Jahren, Eier aus Freilandhaltung sind dagegen 3 Cent teurer als vor zwei Jahren.

2013 wurde in den ersten beiden Monaten insgesamt etwas weniger Eier gekauft als 2012 (-3 %), bei 8 % höheren Preisen. Insbesondere die Nachfrage nach Eiern aus Kleingruppenhaltung (-55 %) ging zurück, aber auch Bio-Eier waren weniger gefragt (-5 %), obwohl hier mit +1 % die geringste Preissteigerung zu verzeichnen war. Preislich am stärksten legen Eier aus Bodenhaltung mit + 12% zu, dennoch ging hier die Nachfrage unterdurchschnittlich (- 2 %) zurück.

Quelle: LEL Schwäbisch Gmünd

Zahl der Woche:

298 Eier legt ein Huhn durchschnittlich im Jahr

28.3.2013, 298 Eier legte ein Huhn im Jahr 2012 im Durchschnitt, das heißt fast jeden Tag ein Ei. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 10,6 Milliarden Eier von rund 35,5 Millionen Legehennen produziert, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit. Die Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen. Die Entwicklung des Hühnereis dauert beim Huhn etwa 24 Stunden.
Quelle: Statistisches Bundesamt

Ostern stehen Eier im Mittelpunkt

Eier bemalen - Eier färben

Ostereier

Lebensmittel der Saison

(aid, 27.3.2013) - Pochiert, gekocht, gebraten oder gestockt: Eier sind nicht nur unglaublich vielseitig, sie sind auch gesund. Zwei bis drei Stück dürfen es pro Woche sein, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Zur Osterzeit sind es meist etwas mehr, denn das symbolträchtige Lebensmittel hat dann Hochkonjunktur. Im Durchschnitt isst jeder Bundesbürger pro Jahr über 200 Eier - und nimmt mit jedem Ei biologisch wertvolles und gut verdauliches Eiweiß, viele Vitamine und Mineralstoffe zu sich. Selbst das immer wieder in Verruf geratene Cholesterin erfüllt im menschlichen Organismus wichtige Aufgaben, auch wenn der Körper nicht auf die Zufuhr mit der Nahrung angewiesen ist. Es ist Baustein jeder Körperzelle, an der Bildung von Hormonen und Vitamin D beteiligt und ist ein Grundstoff der Gallensäuren, die für die Fettverdauung benötigt werden.

Wie lange gekaufte Eier mindestens haltbar sind, muss auf der Verpackung stehen, bei losen Eiern auf einem Schild neben der Ware. Erforderlich sind außerdem der Hinweis "Bei Kühlschranktemperatur aufbewahren - nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums durcherhitzen", Angaben zur Haltungsform der Legehennen, zu Güte- und Gewichtsklasse, die Erläuterung des Erzeugercodes sowie die Kennnummer der Packstelle.

Vor dem Kochen sollte man die Eier mit einer Nadel oder einem Eier-Anstecher auf der stumpfen Seite einstechen, um ein Aufplatzen zu verhindern. Platzt das Ei während des Kochens trotzdem, sofort einen Schuss Essig in das Wasser gießen. Die Eier am besten in sprudelnd heißes Wasser geben und etwa acht Minuten kochen. Übrigens: Ein grüner Ring am Dotterrand bei gekochten Eiern beeinträchtigt nicht die Qualität. Er entsteht, wenn die Eier länger als zehn Minuten gekocht werden. Der Ring beruht auf einer chemischen Reaktion vom Eisen im Eigelb und Schwefel im Eiweiß.

Weitere spannende Informationen - zum Beispiel, warum ein Huhn eigentlich so viele Eier legt oder ob Bio-Eier gesünder sind als konventionell erzeugte - finden Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik "Tipp der Saison". Dort gibt es auch weitere interessante Links zum Thema.

Fragen rund um Eier und Hennen beantworten Ernährungs- und Agrarwissenschaftler des aid infodienst im Expertenforum "Sie fragen - aid antwortet" auf www.was-wir-essen.de.
Heike Stommel, www.aid.de

 

Jetzt ist Ei-Zeit!

Überdurchschnittlicher Eierkonsum zur Osterzeit

20. März 2013, Ob als buntes Frühstücksei, Rührei, Spiegelei oder im Kuchen verarbeitet – zu Ostern ist der Eierkonsum überdurchschnittlich hoch. Während ein Bundesbürger pro Monat im Mittel nur acht bis neun Schaleneier isst, verzehrt er Ostern drei Stück mehr.

Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn hin. Der höhere Verbrauch an Schaleneiern in der Osterzeit gilt dabei häufig den bereits gekochten und gefärbten Eiern, die in den Geschäften unmittelbar den Schoko-Weihnachtsmännern folgen. Diese bunten Eier sind zwar ganzjährig im Angebot, der Umsatzschwerpunkt liegt jedoch eindeutig in der Zeit vor Ostern. Insgesamt ist der Eierkonsum während der Osterzeit in Deutschland etwa doppelt so hoch, wenn die Eier im Außer-Haus-Verzehr und die in Keksen, Fertigkuchen, Nudeln oder Eierlikör verarbeiteten Mengen mit berücksichtigt werden.

In Deutschland bleibt die Nachfrage nach Eiern auf einem hohen Niveau. Mit 212 Eiern lag der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2011 nur knapp unter dem des Vorjahres und damit immer noch 2 Eier über dem Pro-Kopf-Verbrauch von 2009.

Die Eiererzeugung ging in Deutschland, wo die konventionelle Käfighaltung frühzeitig abgeschafft wurde, 2009 und 2010 deutlich zurück, um dann in den Folgejahren wieder zu wachsen. Die Selbstversorgung ist nach dem Einbruch 2009/10 von rund 55 % auf 66,1% (2011) gestiegen. Entgegengesetzt war die Entwicklung in den Ländern, die sich mehr Zeit ließen, zum Beispiel in Spanien. Dort brach die Produktion 2012 um 15 % ein. In Italien stehen viele Umrüstungen noch aus. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 wird die Umstellung Fahrt aufnehmen.